Das Thema Burnout ist in aller Munde und wird in der Medizin und in den Medien sehr viel, aber auch     unterschiedlich besprochen. Stress, beziehungsweise Dauerstress, scheint das Problem unserer Zeit zu sein. Die einen sprechen von einem psychischen Burnout durch zu hohe Anforderungen in Beruf und Alltag, die anderen betonen die körperliche Seite dieser Erkrankung, insbesondere den Mangel an lebenswichtigen Vitalstoffen*.

Ich behandle das Thema Erschöpfung und Burnout – wie alle Erkrankungen - auf mehreren Ebenen.

 

Wir sprechen alle schnell von einem Burnout, wenn wir uns ausgebrannt fühlen – dies ist aber kein Burnout im klinischen Sinne. Wenn wir einen echten Burnout haben, dann bricht alles zusammen. Dann können wir unseren Alltag nicht mehr bewältigen. Dann können wir nicht mehr schlafen oder fühlen uns nach drei Treppenstufen wie nach einem Marathonlauf. Dieser Zusammenbruch kommt aber nicht von heute auf morgen: auch davor gibt uns unser Körper viele Zeichen (in Gestalt von Symptomen), wir fühlen uns oft jahrelang erschöpft und merken, dass unsere Batterien immer leerer werden. In diesem Fall sollten wir auf unseren Körper hören und diesen Zusammenbruch nicht riskieren, sondern rechtzeitig nach Lösungen suchen.

 

Am besten ist es, präventiv zu handeln und dem Stress an seinen (unterschiedlichen) Wunzeln zu packen, bevor es zu solch einem Zusammenbruch kommt. Aber auch „wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist“ können wir uns (evtl nach einer Kur oder einem Klinikaufenthalt, der leider oft nötig ist) wieder Stück für Stück aufbauen. Dabei helfe ich Ihnen gerne.

 

Wodurch entsteht nun Stress?

 

Dies kann jede Art von Stress sein – im Job, in der Familie, ererbter Stress (der Urspungsfamilie), eine Folge einer Belastungsstörung (zum Beispiel durch Schock) oder einfach dadurch, weil wir nicht das tun, was uns unserem Lebensziel näher bringt. Ebenso gibt es auch körperlichen Stress: ein Vitalstoffmangel, Umweltgifte, Strahlung oder ein biologisch ungünstiges Milieu. Häufig sind es mehrere Ursachen.

Dann läuft das Faß sozusagen über!

Was im einzelenen zu tun ist und in welcher Reihenfolge, kann ich kinesiologisch testen und auch intuitiv für Sie erspüren.

 

 

Geist /Seele:

Einmal sind da unsere Glaubensmuster, die Art „wie wir ticken“ und auf unsere Umwelt reagieren. Hier erfordert es oft eine neue Art des Denken (und so auch des Handelns). Desweiteren sind dort natürlich auch Prägungen aus unserer Kindheit und Belastungen, die schon unsere Ahnen getragen haben und die wir nun lösen können. Zum Beispiel durch Quantenheilung.

Außerdem ist da noch unsere Seele. Ich bin davon überzeugt, dass wir alle einen induviduellen Seelenplan (Lebensaufgabe) haben, der für uns der Sinn unseres Lebens bedeutet. Dies muss nicht unbedingt mit unserem Beruf zusammenhängen, es können auch andere Erfahrungen sein, die unsere Seele machen möchte. Seneca schrieb vor langer Zeit, wir müssen unser Ziel erreichen, wofür wir geboren sind. Wenn wir dem Weg nicht folgen, der uns unserem Lebensziel näher bringt, kommen wir in einen inneren Konflikt, der wiederum Stress erzeugt.

Stess erzeugt Säure und so hat dies wiederum Folgen für den Körper....

 

Körper:

Vorweg ein Beispiel aus der Natur: Wenn den Pflanzen in unserem Garten Nährstoffe fehlen oder der Boden ausgelaugt oder zu sauer ist, so „mickern“ diese vor sich hin. Genauso ist das mit unserem Körper, denn auch wir sind biologische Systeme - auch wenn wir das manchmal in der heutigen Welt vergessen.

 

Wenn wir zum Beispiel aufgrund einer schlechten Ernährung oder aufgrund einer Stoffwechselstörung einen jahre- oder jahrzehntelangen Mangel an einem oder mehreren bestimmten Vitalstoffen haben, so wird dies unweigerlich Auswirkungen auf unseren Körper haben. Es kann ein Mangel an Eisen, Magnesium, Zink, Selen, B-Vitaminen, Vitamin C oder ähnlichem sein. Hinzu kommt auch noch, dass viele dieser Vitamine durch Umweltgifte, Medikamente, Zucker vom Stess „aufgebraucht“ werden. So kommt es in unseren Organen und Zellen zu einem Stess, da der Körper nicht mehr gut arbeiten kann. Dies nennen wir auch oxydativen und nitrosativen Stress.

Beim nitrosativen Stess spielt auch unser Milieu eine entscheidende Rolle, denn zuviel Säure in unseren Zellen macht Stress und so „sauer“. Unsere biologischen Vorgänge sind ein sensibel aufeinander abgestimmmtes System, die ein basisches Milieu brauchen, um gut funktionieren zu können. Nur dann kann der Körper sich immer wieder selbst reparieren bzw heilen. Der Körper ist ein Wunder der Natur, und er heilt sich immer wieder selbst – es sei denn, wir durchbrechen die Regeln immer wieder. Dies tun wir leider mit unserer sogenannten "Zivilisationskost". Ebenso stören viele Chemikalien in unserem Essen, unseren Komsmetika und Medikamenten unsere biologischen Fähigkeiten zur Selbstheilung. Dadurch leiden die meisten Menschen früher oder später alle an einer der sogennanten "Zivilisatioskrankheiten". Dennoch sind diese nicht "in Stein gemeißelt" und zum großen Teil auch umkehrber.

 

Ein körperliches Beispiel ist die Osteoporose – die "Erschöpfung unserer Knochen" (Jean-Claude Alix).

Da der Körper ein Überlebensprogramm ist und immer nur unser Bestes will und versucht, belastende Zustände irgendwie auszugleichen, zieht er basische Mineralien aus den Knochen, die er braucht, damit unsere überlebenswichtigen Körperfunktionen erhalten bleiben können. Dann verlieren wir unser Struktur – körperlich und im gleichen Atemzug auch geistig/seelisch – wir verlieren unseren Halt...

 

Es gibt auch Stress des Körpers wegen einer (unerkannten) Allergie/Unverträglichkeit – diese nennt sich dann „markierte Allergie“, da wir das Allergen schon seit unserer Kindheit zu uns nehmen und wir gar nicht merken, dass wir es nicht vertragen. Dies ist insbesondere bei Allergenen wie Kuhmilch oder Weizen der Fall. Diese Hauptallergene kosten den Körper viel Energie und können später auch Heuschupfen oder andere Erkrankungen auslösen.

 

 

Das „Gute“ ist aber, dass Behandlungen im geistigen und/oder seelischen Bereich große Auswirkungen auf die körperliche Seite haben und viele Unverträglichkeiten bei einer Behandlung in diesen Bereichen dann "mit verschwinden können". Körper und Geist/Seele sind einander Spiegel. Wenn unser Gewebe und unser Zellen zum Beispiel sauer sind, so sind wir meist auch irgendwie „sauer“ (auf uns, auf die Welt, auf unsere Mitmenschen). Wir sind getresst, genervt und nicht zu-Frieden und in-Frieden (mit uns selbst und mit unseren Mitmenschen). Dann können wir unsere innere Stimme auch meist nicht mehr gut hören. Umgekehrt gilt dies auch. Wenn wir immer mehr Frieden in uns finden und alte belastende Glaubensätze loslassen, die uns "gefangen" halten, so kann auch der Körper besser gesunden. Dann repariert er sich selbst - vor allem mithilfe unseres Immunsystem (Selbsttheilung). Dann brauchen wir evnetuell viel weniger stoffliches Input als dies der Fall wäre, wenn wir rein biologisch und mit Nahrungsergänzungen arbeiten.

 

Ich stehe Ihnen mit meinem Wissen und meiner Erfahrung hinsichtlich dieses Themas gerne zu Diensten. Eine Heilung geht aber leider nicht von Zauberhand und über Nacht. Dies erfordert eine Bereitschaft und natürlich Ihre Mitarbeit- ebenso auch eine Veränderung im Denken (und Handeln).

 

 

*Bücher, die den körperlichen Aspekt betonen: „Erschöpfung und Depression – Wenn die Hormone verrückt spielen“ von Dr. Med. Michael Spitzbart und „Der Burnout Irrtum“ von U. Eichinger und K. Hoffmann. Dies sind auch Inhalte der Hormonseminare der Apotheker Marie und Michael Greiff und der SANUM-Tagung 2019 „Der erschöpfte Patient - Wenn das modere Leben krank macht"“.